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Im Vorfeld hatte ich mir viel vom Cyclo-Cross erzählen lassen. Hier würden nur die ganz harten Jungs fahren und wirklich fahren würde eigentlich sowieso niemand. Es sei mehr eine Art des Fahrradweittragens. Auch wurde behauptet, Crossräder seien nichts Halbes und nichts Ganzes, weder Rennrad noch MTB. Trotz allen Unkenrufen habe ich mich schließlich im Fieber der Weltmeisterschaftsübertragung dazu entschlossen, den eigenen Fuhrpark um einen Crosser zu ergänzen. Als Sabine Spitz, die zweite der Weltmeisterschaft 05, dann noch sagte, Crossen sei der Weg, um mit dem ungeeignetesten Rad durchs Gelände zu fahren (So oder so ähnlich war der O-Ton), war für mich die Sache klar – so ein Rad muss her.

 

Der Rahmen und ein paar Neuteile kamen dann auch zügig von bike orange. Mit ein paar Teilen aus meinem Fundus ergänzt stand schließlich mein Crosser vor mir. Zunächst diente das extrem wendige Rad hauptsächlich zum Training bei schlechtem Wetter und bescherte mir eine Menge Spaß.

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Nun ist es Offiziell seit dieser Woche fährt Christian für das bo-racing-team.
Er ist ein ausgezeichneter Crosser und Mountainbiker, und wird uns in der nächsten Saison unterstützen.

Aufgrund seiner Erfahrung bei Crossrennen wird er schon Morgen für uns das erste mal antreten. Beim Hamburger Cross Cup in  Rade bei Hamburg geht es für ihn und Jens um die Plätze.

An diesem Sonntag ging es für mich auf die letzte RTF des Jahres. Von Raisdorf aus sollten 110km gefahren werden. Da ich diesmal ganz ohne Begleiter aus dem Team oder dem Verein unterwegs war, sortierte ich mich möglichst weit vorne ein. Daher hab ich von der Strecke auch nicht sehr viel gesehen. Nach 2 Stunden und 56 Minuten war das ganze schon wieder vorbei, das Durchschnittstempo lag dabei bei 37,1 km/h.

Endlich gab es mal wieder eine Original-Nachtour unseres Sponsors bike orange. Eine wirklich gelungene Veranstaltung mit feuchtfröhlichem Ausklang und jeder Menge leckerem Grillgut. Die MTBs wurden allerdings auch bewegt, zwar nur 23,63 Kilometer weit, dafür aber mit mehreren hochprozentigen Pausen.

Wie es sich für einen echten Sportler gehört, nutzte ich sofort die Chance, mir ein neues Leiden zu zuziehen. Ich weiß nicht wie, aber während des gemütlichen Hockens auf den Isomatten zwischen den Grills und am Feuer schaffte ich es, mir den Ischiasnerv einzuklemmen. Ganz toll! Einen Teil des Sonntags verbrachte ich demnach in der Notaufnahme des Städtischen Krankenhauses Kiel. Danke für die Spritze, Herr Doktor.